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Prahlad

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Er ist einer der angenehmen Burschen unserer Szene. Seit ein paar Monaten beim mushroom magazine an Bord, ist seine wahre Leidenschaft die Musik. Prahlad hat seinen Weg beim Produzieren sehr schnell gefunden. Sein erstes Album soll im Juli erscheinen.

Bitte gib‘ einen kurzen Einblick in Deine Vita, Dein Alter, woher kommst Du, warum machst Du Musik, wie bist Du in die Szene gekommen, warum produzierst Du jetzt?
Ich bin 32 Jahre alt, geboren in Equador, habe in Chile und den Niederlanden gelebt, bevor ich vor sechs Jahren nach Hamburg kam. Musik ist immer Teil meines Lebens gewesen, aber meine Faszination für Trance begann auf Ibiza auf frühen Outdoor-Partys. Ich mache Musik, weil ich glaube, dass es der beste Weg menschlicher Kommunikation ohne die Barrieren der Sprache ist.

Du hast in unglaublich kurzer Zeit heftige Entwicklungssprünge gemacht. Wie hast Du das hinbekommen?
“Homage to RA Moog” war ein Durchbruch für mich, jedes Detail des Tracks war in meinem Kopf bereits vom Anfang an vorhanden, ich musste es nur in meinen Sequenzer bringen. Es wurde immer wichtiger für mich, nach meinen eigenen Standards zu arbeiten. Ich produziere, um einen Teil von mir Selbst auszudrücken; mit der Zeit habe ich gelernt, dem auch zu vertrauen. Auf der technischen Seite denke ich, Produktion und Arrangement gehören zu den Dingen, die mit der Erfahrung besser werden.

Mit welchem Equipment, welcer Software arbeitest Du?
Ich arbeite mit Cubase, Ableton, Melodyne, analogen Synthesizern und Lautsprechern, die ich kenne und denen ich vertraue. Ich habe festgestellt, dass es wichtig ist, schnell produzieren zu können, um den Fokus auf Inspiration und Fluss zu halten – und nicht auf technischem Prozedere. Es ist möglich, Musik, die Menschen zu berühren versteht, allein auf einem Laptop mit einem Kopfhörer zu produzieren. Der wichtigste Faktor ist, aus welchem Space die Musik kommt.

Dein erstes Album ist fertig, teilweise sehr schnell, es erreicht FullOn-Geschwindigkeiten. Wie siehst Du jetzt Dein Album und Dich selbst?
Ich weiß nie, wohin die Musik mich treiben wird, von klassischen Sachen bis zu FullOn ist dabei bisher schon einiges herausgekommen. Ich glaube nicht an Musiker als wahre Urheber ihrer Kunst. Ich glaube, sie drücken nur etwas aus, das sie empfangen, wie aus einem anderen Space. Wenn die Inspiration kommt, versuche ich immer, ihr schnellstens nachzugeben und mich in ihr zu vergessen.

Tracks von Dir sind bisher bei den Labels Avatar, Wakyo, Midijum, Y.S.E/Millennium und Synergetic released worden. Wo wird Dein Album kommen?
Ich bin froh, sagen zu können, dass “Movements Of Consciousness” im Juli auf Y.S.E./Millennium veröffentlicht wird. Alex ist ein kluger Kerl und macht sein Business so, wie ich es verstehe. Ich denke, wir sind beide obsessive Workaholics.

Deine Festival-Kontakte sind ja bekanntermaßen gut, als Stagemanager sieht man Dich fast überall. Hast Du vor, noch diesen Sommer irgendwo live zu spielen?
Ich spiele live auf der Fusion, der Tshitraka, der Solstice in Amsterdam und auf der Spiritual Healing. Veranstalter, die an “Movements of Consciousness” live interessiert sind, können gern Kontakt aufnehmen.