Progressive Trance

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25 years

Wie er housig, technoid und dann wieder psychedelisch wurde

Progressiv: Schlägt man im Lexikon nach, wird dieser Begriff mit „fortschrittlich, sich allmählich steigernd, sich entwickelnd“ erklärt. Vor diesem Hintergrund kann man wohl behaupten, dass jedes Musikgenre eine progressive Veranlagung hat. Schließlich folgt jedes Genre einer gewissen Evolution. Aber in kaum einem anderen Kontext gehört der Begriff so sehr zum alltäglichen Standardvokabular wie in der Trance Szene. Beim musikalischen Fachsimpeln vor einer Party oder auf einem Festival scheint er geradezu eine Grundeigenschaft von Sound zu beschreiben. Aber was genau ist mit Aussagen wie “…schön progressiv!” oder “…der macht jetzt ja auch so Proggi-Sound…” eigentlich gemeint?
Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, wollen wir zunächst zu den Anfängen von Progressive Trance reisen und uns dann ansehen, wie sich das Genre progressiv weiterentwickelt und im Laufe der Jahre eine beachtliche Zahl von Sub-Genres hervorgebracht hat.

Die Anfänge von Progressive Trance

DJ Bim
DJ Bim
Wie wir im letzten Heft, im ersten Teil unserer großen Psytrance Geschichte, bereits erwähnt haben, war der Sound unserer Szene in den 90ern zwar geprägt von den und gemacht für die paradiesischen Palmenstrände von Goa, aber produziert wurde er vor allem in Europa. Und hier entwickelte sich schon recht früh eine eigenständige Szene. Und mit ihr eine Generation von Produzenten, die nie nach Goa gereist war – und trotzdem auf psychedelische Tanzreisen stand. Andreas Binotsch, einer der Gründer von Medium Records (später Midijum Records) und den meisten von uns als DJ Bim ein Begriff, fasst sehr treffend zusammen, was damals passierte: “Etwa Mitte / Ende der 90er hatte der eigentliche Goa Trance seinen Zenit überschritten.Musikalisch gab es keine Innovationen. Wir erreichten die 150 BPM Marke und irgendwie klang alles gleich, hinzu kam dass die Tracks so überfüllt mit Musik gewesen sind, dass der eigentliche Motor (Kick und Bassline) irgendwo im Nichts verschwand. Denn wie soll er sich entfalten, wenn es keinen Raum dafür gibt? In Schweden fühlte sich eine Gruppe junger Musiker berufen, unsere Musik zu verändern. Sie reduzierten die Produktionen auf das Wesentliche und gaben bei gemäßigter Geschwindigkeit der Kick und Bassline den Raum, sich zu entfalten. Aus einem PLOP! wurde ein großes BANG! und dieser Bang sollte unsere Welt verändern.”
Ganz ähnlich erlebte das damals auch Perfect Stranger, bis heute eine Koryphäe mit Alleinstellungsmerkmal auf dem Gebiet Progressive Trance: “Dieses neue Genre hatte plötzlich Raum zwischen den Sounds, die Musik hatte Platz zum atmen! Die verschiedenen Produzenten, die vor allem aus Skandinavien kamen, hatten jeweils sehr unterschiedliche Ideen und Produktionsweisen, es gab keine Regeln mehr, also war es super spannend und frisch!”

Atmos
Atmos
Im Jahre 1999 präsentieren zwei Jungs aus Malmö den Titel ‘Knob Adjustment‘. Er basiert auf einem trocken angemischten Arrangement, ist durchweg von Percussions und einzelnen Soundeffekten bestimmt und ganz ohne vordergründige Melodie extrem deep und hypnotisch. Die beiden nennen sich Son Kite und sind zweifelsohne Pioniere des Progressive Trance Genres. Ihr schwedischer Landsmann Atmos legt im gleichen Jahr den minimalistisch gehaltenen Meilenstein ‘Klein Aber Doctor‘ vor, dessen fetter Offbeat Bass und knarzig-düsteren Synthies bis heute auf Party zu hören sind. Aber auch in den deutschsprachigen Ländern gab es zur gleichen Zeit schon eine starke Progressive Trance Bewegung. Hört euch z.B. mal den Track ‘Chicago Coins Cinema’ von Intact Instinct an, ebenfalls aus dem Jahr 1999. Oder auch die Musik, die Sebastian Krüger um 2000 herum mit seinen Projekten Tarsis und SBK veröffentlichte. Die musikalische Geschichte dieses Charakters bzw. seine verschiedenen Projekte sind quasi der Inbegriff dessen, was Progressive Trance um die Jahrtausendwende herum alles konnte und wie vielfältig er war… lassen wir Herrn SBK selbst zu Wort kommen:
Sebastian Krüger (SBK)
Sebastian Krüger (SBK)
“Neben Hamburg war es in den 90er Jahren vor allem das schöne Sauerland – genau genommen die Grube in Siedlinghausen – wo die heutige Goa Szene in Deutschland ihren Ursprung hatte. Wobei die Szene in Hamburg direkt durch Antaro, Scotty und Sangeet aus Partys in Goa inspiriert wurde, was sich dann schnell in trancigem psychedelischen Sound ausdrückte. Die ersten Parties in der Grube waren hingegen eher psychedelische House-Partys, mit DJs aus dem Kölner Warehouse wie Paul Cooper oder Massimo. Daher wohl schon immer meine Vorliebe für progressive Grooves.”
Shiva Chandra
Shiva Chandra

Doch gerade die Hamburger entwickelten sehr früh ein Faible für jene progressiven Grooves. Es spricht für sich, dass Sebastian Krügers Album ‘Treibstoff’, darauf u.a. der unvergessliche Hit ‘Morgenlatte‘, auf Antaros renommierten Spirit Zone Label erschien. So auch das bahnbrechende Album ‘Blast Food’ von Spirallianz, das in seiner technoiden Härte und produktionstechnischen Brillanz eine ganz eigene Liga besetzte. Heute gehören die beiden Jungs, die das Ding im Jahr 2000 vorlegten, mit ihrem Projekt Extrawelt übrigens zur absoluten Oberklasse der Techno Szene. Auch das Shiva Chandra Album Auricular erschien 2000 auf Spirit Zone, mit seinen fetten Offbeat Bässen, verschachtelten Rhythmen und trippig-düsteren Soundeffekten eröffneten Tracks wie ‘Schaukelstuhl‘ nochmal eine ganze andere Spielart von Progressive Trance.

Progressive Trance als Genre – mit vielen Subgenres

DJ Magical
DJ Magical
An diesen drei Beispielen zeigt sich, wie vielfältig und andersartig die Veröffentlichungen zum Beginn der Progressive Trance Ära waren. Während Spirit Zone immer einen recht avantgardistischen Ansatz fuhr und damit eine sehr große stilistische Bandbreite hatte, sprossen anderswo schon bald spezialisierte Labels für die vielen Facetten des jungen Progressive Genres aus dem Boden. “Für Goa Produzenten, die dann Progressive gemacht haben, musstest du ein Neben-Label aufmachen,” erinnert sich der Hamburger Szene-Veteran DJ Magical. “Damit auch alle zufrieden sind so vom Ding her, damit auch jeder weiß: Das ist Progressive, Das ist Goa Mucke.”
Im Ruhrgebiet wurde der Vertrieb Nova Tekk aktiv, der dafür sorgte, dass die Vinyls und CDs mit dem neuen Sound auch in die Regale der Plattenläden kamen. Als leitender A&R (also derjenige, der für das Finden und Auswählen neuer Künstler zuständig ist) war Alexander Ligowski um 2000 herum ein extrem wichtiger Charakter.
DJ Alex
DJ Alex
Er erinnert sich: “Wir waren ja damals alle Soundforscher und so war es aus damaliger Sicht logisch, dass jede Facette das entsprechende Label bekommt. D.Drum habe ich damals mit Arne von Spirallianz / Midimiliz initiiert, um dem cineastischen Bombast Sound von The Delta eine Heimat zu geben. Auf Liquid Audio Soundz ging es im Gegensatz dazu reduzierter und mit eher housigen Sounds aber, immer noch progressiv trancig zur Sache.”
Diese spezialisierten Label entwickelten übrigens auch optisch eine neue Identität, die sich deutlich von den Goa und Psychedelic Trance Veröffentlichungen der 90er abhob: Auf den Progressive Trance Covern waren keine indischen Gottheiten und explodierenden Fraktalstürme mehr abgebildet, sondern moderne, stromlinienförmige Grafikdesigns, Illustrationen und sogar künstlerische Fotografien.

Die große Progressive House Welle

Son Kite
Son Kite
Das Stichwort House ist hier schon mehrfach gefallen. Wer dabei an weiße Lederhandtaschen, High Heels und in die Hose gesteckte, gebügelte Hemden dachte, wurde spätestens zu Beginn der 2000er eines Besseren belehrt. Denn die fetten, gut gelaunten und sexy Basslines von House kombiniert mit einer soliden Dosis Tribal Percussions und ein paar erbaulichen Synthie-Akkorden passen einfach wunderbar auf einen sonnigen Dancefloor voller vergnügungssüchtiger Hippies. So spielte D-Nox bei seinen nachmittäglichen Sets auf der Voov teilweise die gleichen Platten, die er kurz zuvor im trendigen Tribehouse Neuss aufgelegt hatte – und galt damit als eines der Highlights des Festivals. Das gleiche gilt für die Auftritte des Deutsch-Neuseeländischen Duos Krüger & Coyle. Oder, um ein paar weitere Beispiel für die große Progressive House Welle um 2004 herum zu nennen, die Sets des portugiesischen Pena, von Tobias & Daniel oder Anne Joy & La Nina aus Deutschland sowie den damaligen Sound des britischen Szene-Veteranen James Monro. Progressive House hatte dabei eine recht große Bandbreite: Teilweise war er sehr melodiös und auf diese Weise durchaus trancig, teilweise aber auch sehr poppig mit Remixen großer Hits. Kein Wunder also, dass diese Strömung trotz ihrer kurzfristigen Beliebtheit irgendwann zum kontroversen Thema unter psychedelischen Puristen wurde.

hadra

Tech Trance und Psychedelic Techno

“Zu der Zeit veröffentlichten Markus Maichel und Arne Schaffhausen gerade ihr erstes The Delta Realease. Der Track ‘As A Child I Could Walk On The Ceiling‘ war für mich damals mit Abstand das Fetteste, was ich bis dato gehört habe, weil es diesen erdigen dicken und treibenden Groove hatte, und es ohne schnelle Melodien oder Acid-Schrauben geschafft hat eine Tanzfläche in ein geschlossenes Filmset zu verwandeln. Mega!” Erinnert sich SBK. Auch wenn das 2000 veröffentlichte Album ‘Scizoeffective’ aus heutiger Sicht schon noch recht Goa klingt, gilt es doch auch als einer der ersten Meilensteine eines Subgenres von Progressive Trance, dass sich durch eine kühle, industrielle Härte und technoide Brachialität ausgezeichnet: Tech Trance oder Psychedelic Techno. Auch das Kultlabel Spirit Zone griff diesen Sound auf, nämlich mit der Veröffentlichung von Blast Food, dem ersten Spirallianz Album. Doch nach einem relativ kurzen Boom kehrte dieses Genre in den Untergrund zurück, wo es ein kontinierliches aber nicht massenkompatibles Dasein pflegte. Das ändert sich in letzter Zeit jedoch. Wer sich beispielsweise das Programm auf dem Alchemy Circle der Boom ansieht wird dort einen massiven Zuwachs an Tech Trance Künstlern feststellen. Adam, Mitbegründer des traditionsreichen Psychedelic Techno Labels Digital Diamonds und bekannt für seine Projekte Alic und Adamson, fasst den aktuellen Stand der Szene wie folgt zusammen:

Adam
Adam / Digital Diamonds
“Mich freut es sehr, dass Psychedelic Techno immer mehr an kultureller Relevanz gewinnt. Anfangs ist oft der Begriff Techtrance gefallen, aber Psytech/ Psychedelic Techno hat sich dann eben doch durchgesetzt. Wenn ich auf Partys spiele, beobachte ich häufig, dass immer mehr „old-school“ Goas, aber auch immer mehr „new-school“ Trancer oder auch Leute von außerhalb der Psy-Szene sich von Psytechno begeistern lassen. Ich denke, es war einfach mal an der Zeit für etwas Neues, Frisches, jenseits der ausgetretenen Musikpfade. Daher ist es auch wunderbar zu sehen, wie vielfältig Psychedelic Techno sein kann: Es kann knallhart, düster, minimalistisch, aber auch sexy oder funky sein. Toll sind auch die vielen Kombinationen und stilistischen Crossovers, die diesen Sound einem breiteren Publikum zugänglich machen, welches du nicht zwangsläufig auf Psy-Events antreffen kannst.Psychedelic Techno expandiert immer mehr und mehr. Sehr cool ist auch der collaborative Charakter dieses Genres: Viele Labels und Acts arbeiten nicht „gegeneinander“ und betrachtet sich nicht als Konkurrenz, sondern eher als „ein Teil des Ganzen“ bzw. Teil der Psychedelic Techno-Bewegung. Wir unterstützen uns gegenseitig, anstatt uns das Wasser abzugraben, weil wir alle den Sound so sehr lieben und wir 100% hinter dem stehen, was wir machen. Innerhalb der letzten 10 Jahre sind, neben unserem Label Digital Diamonds auch viele neue und richtig gute Labels entstanden, wie unsere Freunde von Techgnosis Records, Soupherb Records, Bassic Records und Subios Records.”

Der Trip auf die dunkle Seite: “Zenonesque” – Dark Progressive

Hin und wieder gibt es Künstler und Labels, die einen so eigenständigen und revolutionären Sound fahren, dass ihr Name zum Inbegriff für diesen Sound wird. Im Großraum Progressive Trance ist Neelix ist ein Beispiel dafür. Und das Label Zenon Records.
Gegründet vom australischen Produzenten Sensient entwickelte es schon sehr früh eine ganz spezielle Groove-Ästhetik: Sehr minimalistische Arrangements, geprägt von vertrackt-verschachtelten Rhythmen, kombiniert mit Samples und Sounds, die weniger durch ihre Abfolge, als vielmehr durch die ihnen innewohnende Psychoakustik, Produktionsqualität und Klangfarbe extrem psychedelisch wirken. Das Ganze hat in aller Regel einen eher düsteren, nächtlich wirkenden Vibe. Gewisse Produktionen erinnern an minimalistische Progressive Trance Releases der ersten Stunden, multipliziert mit den Produktionstechniken von heute.
Das Label Zenon führte diesen Stil mit derartiger Konsequenz und kontinuierlicher Qualität weiter, dass dieses Subgenre bis heute auch als Zenonesque beschrieben wird. Allerdings haben sich im Laufe der Jahre natürlich auch diverse andere Labels mit diesem Sound hervorgetan, so dass sich die Bezeichnung Dark Progressive etabliert hat.

Wie sich Progressive und Psytrance versöhnten

Matthias
Matthias Sperlich aka DJ Cubixx
Wie unser geschichtlicher Abriss zeigt, verzweigte sich Progressive Trance recht schnell in etliche Sub-Genres. Und die waren teilweise sehr weit entfernt von der ursprünglichen Idee von psychedelischer Trance Musik, auf der auch Progressive Trance letztendlich basiert. Matthias von IONO Records erinnert sich: “Im Jahre 2005 stellten einige der Labels, die bisher Progressive Trance veröffentlicht hatten, ihren Sound auf Progressive House um. Viele Progressive Psy Trance Fans hatten keine Quelle für neue Musik mehr und viele talentierte Künstler hatten kein Label mehr – an dieser Stelle kam dann IONO Music ins Spiel. Ich habe viele dieser Künstler bei IONO unter Vertrag genommen und tatsächlich auch viel aus den Katalogen jener Labels übernommen, die ihren Sound umgestellt hatten. Viele der Künstler hatten gerade erst angefangen und wir haben uns zusammen entwickelt, mit ihrem Sound – und damit ist wiederum das Label gewachsen.”

Es entstand schon recht früh eine starke Nachfrage für eine Spielart von Trance, die zwar progressiv aufgebaut ist, aber doch eine klar psychedelische Linie hat. IONO Music ist rückblickend eines der Labels, welche die Fahne für diesen Art von Progressive hochgehalten hat. Und damit wegbereitend war für eine der aktuellsten Entwicklungen: Progressive Psytrance oder Psy Prog.

“Heutzutage hat sich der Progressive Sound ja auch ziemlich stark verändert” stellt DJ Magical fest, der Anfang 2000 zu den Protagonisten der minimalistischen, Offbeat-lastigen Progressive Szene von Hamburg gehörte. “Das ist jetzt alles mit Triplets und vielen Effekt-Sounds. Ganz viele machen Remix von Kommerz-Sachen. So richtig tanzbar… da sind ja manchmal auch mehr Breaks drin als alles andere. Jetzt geht das langsam wieder los, dass, wie ich sage, psychedelischer Progressive Trance gemacht wird, also unten rum 16tel Bassline obenrum Progressive Sound.”

Nur wenige sind mit dieser Art von Sound so konsequent erfolgreich wie Ace Ventura. Der israelische Produzent stellte schon 2015 in einem Interview mit der Zeitschrift “Lucy’s Rausch” fest:
„Vor ein paar Jahren war Progressive so um die 135 BPM und typischer Psytrance so um die 145 BPM. Aber die Zeiten ändern sich… Für mich ist 138 – 140 BPM die perfekte Geschwindigkeit. Das ist energetisch und nicht zu lahm, aber eben auch nicht zu schnell. Offenbar trifft es den Nerv von Progressive Trance und Psytrance Freaks gleichermaßen, es ist halt genau zwischen diesen beiden Richtungen.“

10x Progressive Trance aus den frühen Tagen des Genres

(von Roberdo Raval, Musikjournalist und Ex-Progressive Trance DJ)

Krüger & Coyle – Randy Expander (ACDC 2004)
K&CAls die beiden damals auf dem Alternative Floor der VooV spielten, waren sich altgediente Goa-Veteranen und 18-jähige Youngster einig: Trancig aufgemachter Progressive House ist einfach nur großartig!
Freq – Strange Attractors (Iboga 2004)
freqEin großer Teil dessen, was nach diesem Album unter dem Label Progressive Trance lief und auch heute noch läuft, klingt wie eine Fußnote zu diesem Werk.
Marcus Langer ‎– Es Schneit Auch Sonntags (Earregular 2003)
freqEarregular war ein großartiges Label, dass damals wunderbar dicke Vinyls mit wunderbar trancigem Sound zwischen progressivem House und Techno herausbrachte.
Lando – Minimal Mission (Liquid Audio Soundz 2001)
freqDer Name des Album sagt alles. Tracks wie “LSD Suchmaschine” bestehen fast ausschließlich aus Rhythmus, was für ein “Trance” Album wirklich revolutionär war.
S:O:N:U:S – Alice Is Amazed (Jumjam 2003)
freqEin Vorzeige-Beispiel für den “Hamburg Sound” von damals. Ultra trockenes Offbeat Arrangement, sehr minimalistisch und mit einer fröhlichen, fast schon ein bisschen poppigen Melodie.
Cass & Slide – Opera (Fire 2000)
freqEin Beispiel für das, was in Deutschland als “UK Trance” gehandelt wurde. Großartige Künstler, großartiges Label, stilistisch so vielfältig wie kein anderes damals, auf ganz hohem Niveau.
Kooler – Open (Dragonfly 2004)
freqSebastian Mullaert… damals wie heute einer der ganz, ganz Großen, wenn es um hypnotische Tanzmusik geht. Kooler war ein sehr housiges Projekte.
Reefer Decree – Curved Air (Iboga 2002)
freqDer Lead-Synthie in diesem Track und wie er sich im Laufe der knapp 8 Minuten entwickelt ist einfach nur bahnbrechend. Der ganze Track oszilliert um diesen einen Sound.
Hopefiend – Out of Reach (Flying Rhino 2001)
freqProduziert mit chirurgischer Präzision. Ein Vorzeigebeispiel von minimalistisch-progressiver Ekstase. Und das wohl kreativste Plattencover in meiner Sammlung.
Emou – Summer Is Old (Space Safari Remix) (Freeform 2002)
freqPoppig, aber gut. Eine Zeitlang haben Vocals im Progressive Trance wirklich Spaß gemacht.
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