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Wonderland • 24.-27.08.2017
Waldfrieden • Germany
Wo Ideen und Möglichkeit Liebe machen

Ein Ort mit einer einzigartig natürlichen Energie, ein Haufen detailverliebt-kreativer Waldschrate und ein ganz besonderer Möglichkeitshorizont: Im Festivalsommer ist die Wonderland ein Kapitel für sich.

Die meisten Festivals da draußen entstehen innerhalb weniger Wochen auf einem entlegenen Acker. Beim Waldfrieden Wonderland sieht das anders aus, denn für seine Vorbereitung darf sich ein munterer Haufen Festival-Visionäre deutlich länger und ausführlicher austoben. “Das Gelände ist das ganze Jahr über gemietet, daher hat es eine feste und gute Infrastruktur und viele Festinstallationen, wie Baumhäuser, Podeste, Bänke, insgesamt 8 Theken und noch ganz viel mehr,” fasst die Crew im Gespräch mit dem mushroom zusammen. “Außerdem liegt der Waldfrieden besonders schön in einer Waldlichtung mit Hanglage und es gibt ein festes Gebäude, in dem monatlich eine Indoor Party stattfindet.”

Deshalb fällt die Wonderland schon auf den ersten Blick aus der Reihe: Sie wirkt eher wie ein Piratendorf, eine sattgrün-friedliche Elfen-Version von Mad Max, denn wie ein temporäres Festival. Aufwändige Holzkonstruktionen, versteckte Nischen und Winkel, strategisch platzierte Bepflanzung – alles ist darauf ausgelegt, die perfekte Umgebung für eine immer wieder überraschende Reise zu schaffen. Die Wonderland hat zum ersten Mal 1997 stattgefunden und konnte als eines der ältesten Trance Festivals Europas über lange Zeit wachsen.

Kein Wunder, dass sich die Wonderland als eines der beliebtesten Open Airs des europäischen Sommers behauptet. Allerdings ohne aus den Nähten zu platzen: “Eigentlich ist die Besucherzahl seit einigen Jahren recht konstant. Es kommen meistens um die 7000 Gäste und damit sind wir auch glücklich, denn so bleibt es stressfrei und überschaubar.” Wer den Waldfrieden schon seit ein paar Jahren kennt weiß, dass dieser Ort organisch gewachsen ist wie die umgebende Natur. Dabei gab es viel Sonnenschein, aber auch den einen oder anderen Sturm. Nach der größten Lektion gefragt, die sie im Laufe der Jahre gelernt hat, antwortet die Crew: “Nicht aufzugeben, wenn Behörden, Ämter oder lärmempfindliche Nachbarn einem das Leben schwer machen wollen. Wenn einem Steine, oder auch Felsen in den Weg gelegt werden, zeigt sich oft, dass dadurch ganz neue und auch gute Sachen entstehen können.”

Musikalisch gelingt es der Wonderland, die vielen verschiedenen Richtungen der heutigen Trance Szene harmonisch unter einen Hut zu bringen und dabei immer wieder für Überraschungen zu sorgen. In Sachen Infrastruktur sollte z.B. die Organic Food Area und der gratis Shuttle-Service von den nächsten Bahnhöfen nicht unerwähnt bleiben. Und auch das Rahmenprogramm, wie etwa die immer beliebter gewordene Healing Area oder die vielen Workshops tragen dazu bei, dass man sich an dieses Festival lange erinnert.

In terms of music, Wonderland manages to harmonically join all the different directions of today’s Trance scene, and to provide some amazing surprises along the way. In terms of infrastructure we should mention the Organic Food Area and the free shuttle service from the nearby train stations. Also the other program, like e.g. the very popular Healing Area or the great variety of workshops, helps to create a memorable festival experience.

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