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In diesem tollen mushroom.tv Interview spricht Jeremy aka Laughing Buddha über seine Ursprünge als Trance Musiker, seine Epiphanie auf der Tanzfläche, das Zwielicht in der Mitte und zukünftige Pläne.

Laughing Buddha

Du bist seit den Anfangstagen des Goa dabei, vielleicht sogar bevor wir es Goa nannten. Erzähle uns bitte, wann aus Jeremy Laughing Buddha wurde.
Das war in den frühen 90ern. Bei einer Goa Reunion Party in London, zu der ich mitgenommen worden war, hatte ich meine Epiphanie auf der Tanzfläche. Ich entschied mich, den Leuten zu helfen, dasselbe zu fühlen, was ich erlebt hatte, das Erstaunen auf der Tanzfläche. Und wie bei jedem Zauber wollte ich die Tricks kennen. Damals war ich Rockgitarrist, also trug ich mich rasch für Produktionskurse in elektronischer Musik ein. Ich dachte, ich könnte glücklich sterben, falls ein Song von mir auf der Party gespielt würde und als das geschah dachte ich, ich könnte glücklich sterben, falls ein Track von mir auf einem Label releast würde und dann, wenn vielleicht ein weiterer Track….usw, usw, usw.

Als Du zum Trancemusiker wurdest, was war Dein Zauber?
Ich fand eine Art Freiheit in dieser Musik. Sie war aufregend, neu, anders und klang, als ob sie nicht von Menschen, sondern von Außerirdischen auf einem Raumschiff gemacht worden und bloss in mein Gehirn gebeamt worden wäre, unglaublich aufregend. Als ob es keine Grenze gäbe, sondern endlose musikalische Möglichkeiten, um kreativ zu sein und zu experimentieren. Da fand die Rockmusik ihre Formel und war ziemlich innerhalb ihrer Parameter. Dies fesselte mich.

Was ist Deine Musikformel?
Für mich ist die Herausforderung, die existierenden Formeln aufzubrechen, zu neuen Ufern aufzubrechen, begeisternd und experimentell. Für mich ist das Wichtigste, psychedelische Musik zu komponieren, die Balance zwischen Licht und Dunkelheit zu finden, das Zwielicht in der Mitte, was Menschen glücklich und sicher macht, damit du voll schräge, abgefahrene und verrückte psychedelische Geräusche spielen kannst, die sie nicht abschrecken, sondern glücklich zum Tanzen bringen. Das ist es, was mich zurzeit begeistert und elektrisiert.

Was können wir zukünftig von Dir erwarten?
Gegenwärtig bin ich hier nahe Hamburg und arbeite an einer Kollaboration mit meinem guten Freund Fernando aka WAIO und zuhause in UK auch an einigen neuen Sachen. Am Aufregendsten ist, dass mein anderer guter Freund Tristan auf’s Land zwischen Stonehenge und Glastonbury gezogen ist, einer sehr heiligen Gegend Englands und damit ganz in meine Nachbarschaft. Wir haben bereits unser Projekt, “Fearsome Engine” begonnen. Ein neues Album ist also auf dem Weg – darüber bin ich bin sehr begeistert.

This article appeared first in our print edition.


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