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Soltek hatte nicht die geringste Ahnung, wer ihn für die Weltfriedens-Weltmeisterschaft nominiert hatte, aber nun war er da und dabei. Er war dem Team der kosmischen Karma-Geniesser vom Planet Wunderhumus zugeteilt worden…

…und sie erklärten ihm seinen Job. „Wenn es heisst: Auf den Frieden fertig los!, dann rennst Du mit uns einfach los, hältst das „T“ über Deinen Kopf und rufst ununterbrochen WELTFRIEDEN WELTFRIEDEN WELTFRIEDEN. Das machst Du so lange bis der Weltfrieden da ist. Pass aber auf, dass Du nicht das „R“ überholst oder Dich gar vom „F“ überholen lässt, dann fallen wir aus der Wertung und bekommen alle Schuld für den Weltunfrieden und zahlen die Zeche.

Nur zu gerne und voller würdiger Stolzehre shärte er die Daten des sich anbahnenden neuroenergetischen Freudenstroms im Schackralbuch des Lebens. Das cannabiotische Sportkostüm lag, Dank der der emsigen Zauberhändeelfen, bereit zum Eingewanden und der Einmarsch konnte beginnen.

Was für eine Pracht. Windrosige Weltfriedenskunstwerkapplikationen aus den vereinten Galaxien säumten den Weg in das Stadion der galaktischen Glückseligkeit und allen Jubelpersern ging es so gut, dass sie vor lauter Begeisterung einen Gravitationswellenemissionspeak generierten, der die icosmologische Raumzeitrealität für einen Moment um ein Nü zu viel etwas zu sehr nach rechts verschob. Um ein Haar wäre es um den Frieden der Welten gewesen und der Fährmann mit Destination Insel der Glückseligen wollte sich schon bereit machen, aber mit routinierter Lässigkeit eines, mit allen Wassern des Multiversums gewaschenen, Spacecowboys erkannte Soltek seine Mikroshowchance und korrigierte mit einem gekonnten Double Side Back Kick Bounce Hip den Myomen Stream effektiv wieder in den Einklang der altkosmischen Weisheit: „Wenn die Zeit des Weltfriede gekommen ist, ist die Zeit des Weltfriedens da.“

Die Glückseeligkeitsschimmer auf den Gesichtern der Schiris verhiessen nur urgutes und es müsste mit dem Doppelteufel zugehen, wenn es nicht gelänge, diesen Trippelsieg über die Ziellinie zu tragen. Zum Glück wurde die Rechnung an diesem Tag mit dem Meister des Lichts gemacht. Die Gäste tanzten voller Freude und ergossen sich in Euphoriebekundungen, aller bekannten, insbesondere unbekannter Arten, und feierten diesen bedeutenden Tag des Weltfriedens.