featured image by Markus Wörgötter

The world of Vertigo – an interactive experience

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A truly psychedelic experience is the exhibition Vertigo in the Vienna museum mumok. Some of the artworks on display in the exhibition Vertigo use techniques of visual stimulation that might lead to physical discomfort. mumok will not assume any liability, they say.
by Tom Rom

In the ground floor you see a comparison between op art paintings of the 20th century and also medieval counterparts of predecessors of modern art. Most patterns in those pictures start to move and change their shape when approaching the picture or move back. Some of the pictures really create vertigo and you feel dizzy after a while of watching them. Really thrilling is the 2nd floor where visitors enter psychedelic spaces. Most impressive is a room totally in blacklight with white geometrical strings. After a while you realize that the strings are slowly moving back- and forward, pulled by invisible and silent engines hidden behind the setting. In another room you feel like glass walls are moving to you and through you, but it’s only a clever light installation. Other moving objects appear spinning faster or slowlier when you go closer. One of the most astounding objects is a painting that looks completely different on the paper and when you look at it’s reflection on a metal cylinder standing on the paper. What and idea!

Vertigo

Op-art was a big hit in the 1950s and 1960s. For many it is denigrated as being too spectacular and superficial. This is a misconception because the idea is to show that reality is not real and a concept of mind. So the exhibition is a game with our senses, presenting a wide spectrum ranging from panel paintings, reliefs, and objects to installations and experimental spaces, to film and computer-generated art.
Op art works are by no means only directed at our sense of sight. The optical illusions directly affect our mind as a whole, and, through distracting it, also the body – even losing balance is possible.

Vertigo

This exhibition was initiated by mumok and is implemented in cooperation with Kunstmuseum Stuttgart, where it will be shown in late 2019. Vertigo. Op Art and a History of Deception 1520–1970 is generously supported by the Art Mentor Foundation Lucerne and open in Vienna until 26 October 2019.

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Für die "GVVZ - Geschenkverpackungverwertungszentrale" am 27. und 30. Dezember gibt es noch freie Plätze!

🔗 bit.ly/38yD8zZ

Viele Geschenke, viele Verpackungen. Aber bloß nicht gleich alles wegschmeißen! Aus den bunten Papieren, Schachteln, Plastik- und Styroporverpackungen kleben, basteln und bauen wir Skulpturen.

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Foto von Niko Havranek / www.nikohavranek.com
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Für die GVVZ - Geschenkverpackungverwertungszentrale am 27. und 30. Dezember gibt es noch freie Plätze!

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Viele Geschenke, viele Verpackungen. Aber bloß nicht gleich alles wegschmeißen! Aus den bunten Papieren, Schachteln, Plastik- und Styroporverpackungen kleben, basteln und bauen wir Skulpturen.

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Foto von Niko Havranek / www.nikohavranek.com

Heute aus der #mumokcollection: "Nombreux objets" von Amédée Ozenfant. Dieses Werk ist bis 13. April 2020 in der Ausstellung "Im Raum die Zeit lesen. Moderne im mumok 1910 bis 1955" zu sehen. Weiter unten könnt ihr mehr über den Purismus lernen ...

🔗 bit.ly/mumokModerne

Der französische Maler Amédée Ozenfant begründete 1918 gemeinsam mit dem Architekten Charles Edouard Jeanneret, der später unter dem Namen Le Corbusier bekannt wurde, den Purismus.

Da der Kubismus ihnen zu individualisiert und ideologisch erschien, forderten sie in ihrem programmatischen Manifest „Après le cubisme“ (Nach dem Kubismus) eine Reform des ursprünglich klaren Konzepts kubistischer Malerei und die Rückkehr zur reinen Form. Sinnbildlich wurde in diesem Zusammenhang die funktionale Schönheit einer Maschine angepriesen. In Abweichung zum Kubismus strebte der Purismus mehr Bezugsnähe zum dargestellten Gegenstand an. Mittels einer einfachen, präzisen Bildsprache und einer ebensolchen Kompositionsmanier sollte die rational-reduzierte Darstellungsweise erreicht werden, die alle Künste gleichermaßen ergreifen sollte. In der Malerei und Graphik setzten die Puristen vor allem gezielt auf die Typisierung der dargestellten Gegenstände.

In der klar und kühl konstruierten Komposition „Zahlreiche Objekte“ (Nombreux objets) von Amédée Ozenfant seht ihr einige der zentralen Bildmotive des Purismus mit ihren typisierten und wiederholbaren Grundformen. In ihnen zeigt sich auch die wegweisende Grundannahme, nämlich, dass jedem Gegenstand, jedem Glas und jeder Flasche, eine innere, eine essentielle Form – ein Typus - innewohne. Der Purismus steht hierin und mit seinem Prinzip von Rationalität statt Dekorativität am Beginn einer neuen Ästhetik, die im Funktionalismus weiterwirken sollte.

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Amédée Ozenfant
Nombreux objets, 1927
Öl auf Leinwand
Leihgabe der Österreichischen Ludwig Stiftung seit 1989
© Bildrecht Wien, 2019
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Heute aus der #mumokCollection: Nombreux objets von Amédée Ozenfant. Dieses Werk ist bis 13. April 2020 in der Ausstellung Im Raum die Zeit lesen. Moderne im mumok 1910 bis 1955 zu sehen. Weiter unten könnt ihr mehr über den Purismus lernen ... 

🔗 http://bit.ly/mumokModerne 

Der französische Maler Amédée Ozenfant begründete 1918 gemeinsam mit dem Architekten Charles Edouard Jeanneret, der später unter dem Namen Le Corbusier bekannt wurde, den Purismus. 

Da der Kubismus ihnen zu individualisiert und ideologisch erschien, forderten sie in ihrem programmatischen Manifest „Après le cubisme“ (Nach dem Kubismus) eine Reform des ursprünglich klaren Konzepts kubistischer Malerei und die Rückkehr zur reinen Form. Sinnbildlich wurde in diesem Zusammenhang die funktionale Schönheit einer Maschine angepriesen. In Abweichung zum Kubismus strebte der Purismus mehr Bezugsnähe zum dargestellten Gegenstand an. Mittels einer einfachen, präzisen Bildsprache und einer ebensolchen Kompositionsmanier sollte die rational-reduzierte Darstellungsweise erreicht werden, die alle Künste gleichermaßen ergreifen sollte. In der Malerei und Graphik setzten die Puristen vor allem gezielt auf die Typisierung der dargestellten Gegenstände. 

In der klar und kühl konstruierten Komposition „Zahlreiche Objekte“ (Nombreux objets) von Amédée Ozenfant seht ihr einige der zentralen Bildmotive des Purismus mit ihren typisierten und wiederholbaren Grundformen. In ihnen zeigt sich auch die wegweisende Grundannahme, nämlich, dass jedem Gegenstand, jedem Glas und jeder Flasche, eine innere, eine essentielle Form – ein Typus - innewohne. Der Purismus steht hierin und mit seinem Prinzip von Rationalität statt Dekorativität am Beginn einer neuen Ästhetik, die im Funktionalismus weiterwirken sollte. 

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Amédée Ozenfant
Nombreux objets, 1927
Öl auf Leinwand 
Leihgabe der Österreichischen Ludwig Stiftung seit 1989
© Bildrecht Wien, 2019

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Berthold Meyer 😉

Noch auf der Suche nach dem richtigen Geschenk? Unsere Empfehlung: die mumok Jahreskarte!

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Die Jahreskarte kostet regulär € 29,– und für alle unter 27 nur € 15,–! Ideal zum Verschenken: Der Gutschein kann beliebig weitergegeben werden und wird beim ersten Besuch im Museum personalisiert.
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